Spaziergang mit Löwen auf Mauritius

Meiner Freund und mir war sofort klar, dass wir den Spaziergang machen und die Löwen selber streicheln möchten. Es war uns natürlich bewusst, dass das schon gefährlich sein kann, aber wir hatten trotzdem keine Zweifel und ich bin mir auch während der ganzen Erfahrung kein einziges Mal gefährdet vorgekommen. Ich war im Nachhinein sogar überrascht, als mir jeder einzelne, dem ich davon erzählt habe, gemeint hat, dass er sich das nicht trauen würde.

 

Also, wir haben uns eine halbe Stunde vor Beginn am Treffpunkt im Casela Nature & Leisure Park auf Mauritius mit den Löwenbetreuern getroffen. Natürlich mussten wir schon unterschreiben, dass das auf eigenes Risiko statt findet und man konnte dort schon die Löwen in den Gehegen beobachten. Die wirkten sehr munter, nicht wie man es oft von den Tigern in Thailand hört, die betäubt werden, so etwas hätte ich auf keinen Fall unterstützt, aber trotzdem nicht aggressiv oder gefährlich, sondern wenn dann, schon eher verspielt. Auch der Umgang mit den Pflegern war faszinierend, die haben, so wie man es öfter mal im Fernsehen sieht, wirklich mit den Löwen gespielt, herumgetobt und auch gekuschelt!

 

Dann ging es zum Startpunkt, wo uns gesagt wurde, wie wir uns verhalten sollen, also immer hinter den Löwen bleiben, schön ruhig bleiben, nicht ganz aufgeregt herumfuchteln oder herumschreien, die Hände immer beim Körper behalten, auch zu bunte oder zu knappe Kleidung wird nicht empfohlen, auf keinen Fall mit Blitz fotografieren und jeder bekommt auch einen Stock, den er immer zwischen sich und den Löwen halten soll, auch wenn man die Löwen streichelt. Das mit dem Stock hat den Sinn, dass diese Löwen von klein auf so erzogen wurden, dass wenn sie etwas machen, was sie nicht sollen, bekommen sie mit dem Stock einen leichten (!!) Schlag auf die Nase.

 

Und dann kamen die restlichen professionelle Guides inkl. dem Inhaber dieser Safari Adventures, die schon in 4. Generation Raubkatzennarren und Experten sind und der 2007 mit seiner Frau nach Mauritius ausgewandert ist und dieses Raubkatzenparadies gegründet hat. Wir gingen in einer Gruppe von ca. 12 Personen, mit 4 Guides, 1 Fotograf und 2 relativ jungen Löwinnen ca. 1 Stunde lang im Dschungel spazieren. Während dessen haben sich die Leute mit dem streicheln abgewechselt und es gab verschiedene Stationen, wo den Löwen mit Stöcken das Fleisch auf den Baum gelegt wurde etc. und die Löwinnen haben sich dann ganz eindrucksvoll das Fleisch geholt. Lustig war, als die Löwen einfach stehen blieben, weil am Boden eine Wasserlacke war und zu trinken anfingen, aber kein Wunder bei der Hitze!

 

Natürlich hat man auch ganz viele Informationen ganz allgemein über Löwen und insbesondere über diese 2 Löwinnen erfahren und am Schluß konnte man  die CD mit den Fotos die der Fotograf gemacht hat kaufen. Eine einmalige Erfahrung, die man unbedingt machen sollte, wenn man sich für Raubkatzen interessiert!

 

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