Now or Never: 10 Destinationen, die Reisende jetzt besuchen sollten

Die Hotelsuche www.trivago.de stellt zehn Ziele weltweit vor, die Reisende besuchen sollten, bevor sich diese Destinationen durch Umwelteinflüsse verändern oder ganz verschwinden.

 

Ein sinkendes Venedig, verschwindende Korallen am Belize Barrier Reef oder schmelzenden Gletscher in Patagonien. Weltweit hinterlassen Erderwärmung und Klimawandel sowie die Menschen Ihre Spuren. Die Hotelsuche www.trivago.de hat zehn bedrohte Ziele für Naturliebhaber recherchiert, die sich in den nächsten Jahren voraussichtlich deutlich verändern werden.

 

Hier die zehn ausgewählten Destinationen inkl. eines Übernachtungstipps für Reisende:

  1. Totes Meer (Jordanien)

Mit 428 Metern unter dem Meeresspiegel gilt das Tote Meer als tiefst gelegenster See der Erde. Der rund 800 Quadratmeter große See hat einen durchschnittlichen Salzgehalt von 28 Prozent. Badende treiben dadurch schwerelos an der Wasseroberfläche. Der mineralstoffhaltige Schlamm des Toten Meeres wird oft zur Kur gegen Hautkrankheiten verwendet. Kaum Regen und weniger Wasserzufluss vom Jordan, der für die Bewässerung von Plantagen genutzt wird, führen dazu, dass der Wasserspiegel des Toten Meeres jährlich um etwa einen Meter sinkt.

 

trivago Hotel-Tipp:

Holiday Inn Resort Totes Meer, Sweimeh, Jordanien.

Buchbar ab 102 Euro pro Doppelzimmer und Nacht via Booking.com (25.09-28.09.2014)

http://www.trivago.de/sweimeh-443301/hotel/holiday-inn-resort-totes-meer-423726

 

Fotos Totes Meer – Bildquelle: © Visit Jordan www.visitjordan.com

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  1. Belize Barrier Reef (Belize)

Das Belize Barrier Reef ist nach dem Great Barrier Reef in Australien das zweitgrößte Korallenriff der Welt. Fast 300 Kilometer entlang der Küste von Yukatan in der Karibik gelegen, ist das UNESCO Welterbe ein Paradies für Schnorchler und Taucher. Für viele bedrohte Arten, wie Meeresschildkröten, Seekühe und Meereskrokodile ist das Riff ein natürlicher Lebensraum. Unkontrollierter Tourismus, Meeresverschmutzung und Fischereipraktiken, wie der Einsatz von dem Gift Zyanid, führen nach Schätzungen dazu, dass das Riff in den nächsten 20 bis 30 Jahren um siebzig Prozent schrumpfen soll.

 

trivago Hotel-Tipp:

Hotel Corona del Mar ,Sand Pedro, Belize

Buchbar ab 61 Euro pro Doppelzimmer und Nacht inkl. Frühstück via Venere.com (09.10 – 12.10.2014)

http://www.trivago.de/san-pedro-83600/hotel/corona-del-mar-449161

 

Bilder Belize Barrier Reef (Bildquelle: © Aimoré Sá Costa):

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  1. Glacier Nationalpark (Montana, USA)

Im Bundesstaat Montana, an der Grenze zu Kanada, befindet sich der Glacier Nationalpark. Seit 1995 gilt das Naturparadies mit seiner großen Flora und Fauna als UNESCO Welterbe. Berge, Täler, Wasserfälle und Flüsse prägen das ursprüngliche Bild des Nationalparks sowie die Gletscher, die ihm seinen Namen verleihen. Diese Gletscher sind durch die globale Erderwärmung vom Schmelzen bedroht. Forscher vermuten, dass bereits im Jahr 2020 keine Gletscher mehr sichtbar sein werden.

 

trivago Hotel-Tipp:

Shanton Creek Lodge, Essex, Montana

Buchbar ab 115 Euro pro Doppelzimmer und Nacht via Booking.com (25.09 – 28.09.2014)

http://www.trivago.de/essex-361191/hotel/stanton-creek-lodge-2154814

 

Bilder Glacier Nationalpark (Bildquelle: © Philipp Monreal):

Blick auf die Landschaft:

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  1. Madagaskar

Der Inselstaat Madagaskar im Indischen Ozean verfügt über eine reichhaltige Pflanzen- und Tierwelt. Begünstigt durch die Isoliertheit auf der Insel haben sich in vergangen Jahrhunderten abgegrenzte Spezies entwickelt, die nur dort existieren, wie z.B. die Lemuren. Der natürliche Lebensraum Spezies wird zunehmend bedroht durch menschliche Einflüsse, wie z.B. Brandrodung und Überjagung.

 

trivago Hotel-Tipp:

Hotel Coco Lodge, Mahajanga, Madagascar

Buchbar ab 40 Euro pro Doppelzimmer und Nacht via Booking.com (24.10 – 26.10.2014)

http://www.trivago.de/?aDateRange%5barr%5d=2014-10-24&aDateRange%5bdep%5d=2014-10-26&iRoomType=7&iPathId=85598&iGeoDistanceItem=1351936&iViewType=0&bIsSeoPage=false&bIsSitemap=false&

 

Bilder Madagaskar (Bildquelle: © Karim Nari/Madagascar National Tourism Board):

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  1. Taj Mahal (Indien)

Erbaut von Großmogul Shah Jahan für seine geliebte Frau Mumatz Mahal, die bei der Geburt eines gemeinsamen Kindes starb, gilt das Taj Mahal im indischen Agra heute noch als Symbol für Liebe und Leidenschaft. Fertiggestellt wurde das märchenhafte Mausoleum im Jahr 1684. Eine 100 mal 100 große Marmorplatte bildet das Fundament. Heute beschädigen und verfärben Umwelteinflüsse die Bausubstanz, sodass seit 2007 im Umkreis von zwei Kilometern nur noch Pferdekutschen und Elektroautos Touristen und Einheimische befördern dürfen.

 

trivago Hotel-Tipp:

Hotel Jappee Palace, Agra, Indien

Buchbar ab 105 Euro pro Doppelzimmer und Nacht inkl. Frühstück via Expedia.de (24.10 – 26.10.2014)

http://www.trivago.de/agra-93727/hotel/jaypee-palace-343961

 

Bilder Taj Mahal (Bildquelle: © Denise Bartlett):

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  1. Gletscher Patagoniens (Argentinien/Chile)

Die Gletscher Patagoniens bilden die größte zusammenhängende Eisfläche außerhalb der Antarktis und sind ein beliebtes Exkursionsziel für Abenteurer. Auf einer wenig besiedelten Fläche, fast so groß wie Europa, erstreckt sich eine Naturlandschaft mit Steppen, Fjorden, Seen und Eis. Von den Gletschern aus genießen Reisende die Ruhe und die Aussicht über die Landschaft. Durch die globale Erderwärmung verlieren die Gletscher jedoch jährlich deutlich an Masse. Bis 2030 erwarten Naturwissenschaftler eine deutliche Schmelze der Eiskappen.

 

trivago Hotel-Tipp:

Hotel Altiplanico Puerto Natales, Puerto Natales, Chile

Buchbar ab 139 Euro pro Doppelzimmer und Nacht inkl. Frühstück via Booking.com (24.10 – 26.10.2014)

http://www.trivago.de/puerto-natales-102284/hotel/altiplanico-patagonia-522091

 

Bilder Patagonien (Bildquelle: © Giorgia Valagussa):

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  1. Kilimanjaro (Tansania)

Für viele Bergsteiger und Naturliebhaber ist das Kilmanjaro-Bergmassiv mit seinem höchsten Berg, dem Kibo (5895 Meter), ein Traumziel. Die abwechslungsreiche Naturlandschaft ist geprägt von felsigem Gebirge, Gletschern und Flüssen. In tieferen, feucht-heißen Lagen hat sich eine urwaldartige Regenwaldlandschaft mit einer vielfältigen Pflanzen- und Tierwelt ausgebreitet. Die höher gelegenen Gletscher des Massivs verzeichnen in den letzten hundert Jahren einen Rückgang von 85 Prozent der Gesamtfläche. Durch den Klimawandel gehen Forscher davon aus, dass es im Jahr 2040 auf dem Kibo kein Eis mehr geben wird.

 

trivago Hotel-Tipp:

Stella Maris Lodge, Moshi, Tansania

Buchbar ab 56 Euro pro Doppelzimmer und Nacht inkl. Frühstück via Hotels.com (24.10 – 26.10.2014)

http://www.trivago.de/moshi-87065/hotel/stella-maris-lodge-2618178

 

Bilder Kilimanjaro (Bildquelle: © Kristin Jacobsen):

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  1. Venedig (Italien)

Verträumte Gassen, romantische Gondelfahrten und prunkvolle Palazzi machen Venedig zu einem begehrten Reiseziel. 175 Kanäle auf einer Gesamtlänge von 38 Kilometern, über die ca. 435 Brücken führen, durchziehen die Lagunenstadt, deren Häuser auf Holzpfählen unter Wasser gebaut wurden. Diese historische Kulisse versank im 20. Jahrhundert um 25 cm. Der Grund dafür ist zum einen der steigende Meeresspiegel durch die globale Erderwärmung, zum anderen versinkt der Unterboden, auf dem die Holzkonstruktionen errichtet sind.

 

trivago Hotel-Tipp:

Hotel Casa Boccassini, Venedig

Buchbar ab 140 Euro pro Doppelzimmer und Nacht via Expedia.com (31.10 – 02.11.2014)

http://www.trivago.de/venedig-94718/hotel/casa-boccassini-19954

 

Bilder Venedig (Bildquelle: © Denise Bartlett):

Blick auf die Gondeln der Stadt:

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  1. Malediven

Weiße Strände, Palmen und kristallklares Wasser machen die Malediven im Indischen Ozean zu einem weltweiten Traumziel. Der Inselstaat besteht aus über tausend Inseln und Atollen. Mit einer höchsten Erhebung von 2,4 Metern über dem Meeresspiegel gelten die Malediven als das niedrigst gelegenste Land der Erde. Durch die Erwärmung und den damit steigenden Meeresspiegel prognostizieren Wissenschaftler bis 2100 den Untergang der Inseln. Die Korallenriffe, die die Flut aufhalten könnten, sind selbst durch Umwelteinflüsse sehr stark geschädigt.

 

trivago Hotel-Tipp:

Hotel Conrad Maldives Rangali Island, Süd Ari Atoll, Malediven

Buchbar ab 982 Euro pro Doppelzimmer und Nacht inkl. Frühstück via hotel.de  (24.10 – 26.10)

http://www.trivago.de/sued-ari-atoll-alif-dhaal-486047/hotel/conrad-maldives-rangali-island-43252

 

Bilder Malediven (Bildquelle: © Hotel Conrad Maldives Rangali Island)

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 10. Sumatra (Indonesien)

In den Regenwäldern der indonesischen Insel Sumatra kommen Abenteurer auf Ihre Kosten. Sie gehören zu den artenreichsten weltweit. Viele seltene Tiere, wie der Nashornvogel, der Sumatra Orang-Utan oder der Sumatra-Tiger gibt es nur hier. Der Lebensraum dieser Tiere ist bedroht. Unkontrolliertes Abholzen von Papierkonzernen, Palmölplantagen und Kleinbauern und das freie Jagen haben seit den 1950er Jahren die meisten Tiefland Regenwälder bereits zerstört.

 

trivago Hotel-Tipp:

Hotel Aryaduta Medan, Sumatra

Buchbar ab 37 Euro pro Doppelzimmer und Nacht via asiatravel.com (24.10 – 26.10.2014)

http://www.trivago.de/medan-92297/hotel/aryaduta-medan-1020507

 

Bilder Sumatra (Bildquelle: © Ministry of Culture & Tourism, Republic of Indonesia):

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