Ab auf die Malediven – Veligandu Island

Nach langem hin und her, eine ganz kleine Insel oder doch eine größere, hatten sich mein Freund und ich endlich entschieden, Veligandu Island soll es sein!! Eine richtig kleine Insel – ca. 600 m lang und 150 m breit, im Nord-Ari-Atoll, ca. 20 Minuten mit dem Wasserflugzeug vom Flughafen, nur 91 Villen. Und das im Jänner, wo das Wetter bei uns gerade besonders grauslich ist.

Nach einem Stopover in Dubai, landeten wir also total erledigt auf Male. Ich war etwas überrascht, dass es ein „richtiger, gemauerter“ Flughafen ist, ich hatte irgendwie eine „Strohhütte“ wie zB in der Dominikanischen Republik erwartet. Dann ging es sofort mit dem Wasserflugzeug weiter nach Veligandu. Das ist doch auch mal was Besonderes! Dort wurden wir sehr nett von der Reiseleitung, mit Cocktails und erfrischenden Handtüchern, begrüßt und wurden sehr rasch in unsere Jacuzzi Wasser Villa gebracht. Diese superschöne Villa war der Wahnsinn!! Viel Platz, hohe Decken, ein offenes Badezimmer, ein eigener uneinsehbarer Outdoor Jacuzzi und eine eigene Terasse mit Zugang ins Meer. Wir hatten noch dazu das Glück, die letzte Villa in der Reihe zu haben, daher hatten wir nur auf der rechten Seite Nachbarn, aber selbst die haben wir kein einziges Mal gesehen! Außerdem hatten wir noch einen DVD-Player, eine i-Pod Station und eine Nespresso Maschine – was will man mehr?

Obwohl das am Nachmittag nicht gerade ideal ist, haben wir erst mal ein Schläfchen gemacht, weil wir schon mind. 36 Stunden durchgehend auf den Beinen waren, da der Flug von Dubai nach Male mitten in der Nacht gestartet hat und wir im Flugzeug einfach nicht schlafen konnten.

Und dann haben wir 10 Tage im Paradies verbracht!!! Täglich abwechslungsreiches, superleckeres Essen von einem schweizer Haubenkoch, das beste AI-Buffet, das man kriegen kann! So gut wie leere Traumstrände rund um die Insel, wenn mans aber noch ruhiger möchte, kann man sich auf die eigene Terasse legen, superschönes Wasser innerhalb des Riffs, feiner, strahlend weißer Sand, man läuft praktisch die ganze Zeit barfuß herum. Die Putzmänner waren nicht nur mega gründlich und haben auch jeden Abend das Bett aufgedeckt, nein, die waren sogar so ehrlich, dass sie nicht mal das Trinkgeld genommen haben, das wir ihnen hingelegt haben, wir mussten es ihnen jedes Mal persönlich in die Hand drücken.

Eigentlich hatten wir vorgehabt, auch mal beim Tauchen reinzuschnuppern, denn wenn nicht dort, wo dann, aber dann haben wirs doch lieber gelassen. An und für sich würden wir uns ja schon dafür interessieren, aber wir habens halt nicht so mit den Viechern unter Wasser, besser man weiß gar nicht, was da so alles herumkriecht und schwimmt. Dafür haben wir einmal einen Sunset-Cruise gemacht, das war zar ganz nett, aber leider etwas schaukelig, weil die Wellen ziemlich stark waren und das vertrage ich nicht so gut. Aber der Ausflug nach Rashdoo Island – einer Einheimischeninsel – war voll super. Wer findet es nicht interessant, wie die Schule in einem maldeivischen Fischerdorf aussieht oder das „Spital“ und zum Abschluß gibts dort auch noch ganz viele nette, kleine Souvenirshops. 😉

Und falls es einem dort doch etwas zu relaxed ist, so wie meinem Freund, dann kann man sich zB ein Kayak ausborgen und um die Insel paddeln. Aber für mich war das der schönste, entspannendste und geilste Urlaub, den wir jemals gemacht haben und ich würde jederzeit sofort wieder hinfliegen!

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